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Vietnam & Kambotscha

Chao grüßen die Vietnamesen freundlich und strahlen Sie aus dunklen Augen an. Bedenkt man das schwere Schicksal, das viele von ihnen in der Vergangenheit erlitten haben, so ist es schon erstaunlich, wie liebenswürdig und aufgeschlossen der Reisende gegrüßt und aufgenommen wird. Heute ist Vietnam ein Land der Zukunft. Mit emsigem Fleiß nutzen die Menschen die gewonnenen wirtschaftlichen Freiheiten. Ein ganzes Land ist nach leidvoller Vergangenheit im Aufbruch.

15 Tage auf Anfrage

Reisenr:486-

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1. Tag: Über den Wolken

Individuelle Anreise zum Flughafen Frankfurt per Rail&Fly. Gemeinsamer Checkin zum Linienflug mit Thai Airways Richtung Vietnam via Bangkok. Abflug nach Bangkok. Heute Nacht können Sie schon von Ihrem Reiseziel träumen... Nachtflug.

2. Tag: Erste Begegnung mit Vietnam

Vormittags Ankunft am internationalen Flughafen Noi Bai in Hanoi. Nach Erledigung der Zoll- und Einreiseformalitäten Begrüßung durch Ihre Reiseleitung und Transfer zum Hotel. Nach der Zimmerverteilung haben Sie etwas Zeit zum Ausruhen und Erfrischen.

Nachmittags beginnt Ihr Besichtigungsprogramm in Hanoi. Vietnams liebenswerte Hauptstadt entspricht so gar nicht den Vorurteilen, die man mit sozialistischen Großstädten verbindet: Eine wunderschöne Altstadt mit engen, baumgesäumten Alleen erinnert viel eher an französische Kleinstädte. Die franzosische Kolonialzeit hat viel deutlichere Spuren hinterlassen als 40 Jahre Sozialismus.

Sie erleben im Labyrinth der Altstadtgassen ein Durcheinander von Straßenständen, Garküchen, Rikschas und Lastenträgern. Entstanden ist das malerische, turbulente Viertel im 11. Jahrhundert, aber seitdem und bis heute unterliegt es ständiger Erneuerung. So gut wie jeder Quadratmeter wird von Läden genutzt. Jede Straße und Gasse ist nach dem Produkt benannt, mit welchem dort gehandelt wird, bzw. nach dem dominierenden Gewerbe: Seide, Papier, Schuhe, Metallwaren, Bekleidung, Möbel... vom Grabstein bis zum Seiden- Pyjama können Sie hier fast alles kaufen, es gibt fast nichts, was es hier nicht gibt! Bevor Sie im Sen Restaurant Ihr Abendessen genießen werden.

Übernachtung z.B. im Hotel Nam Hai o.g. in Hanoi.

3. Tag: Die Schöne am Roten Fluss

Frühstück im Hotel. Vormittags setzen Sie Ihre Besichtigungen in Hanoi fort. Der Ngoc-Son-Tempel und die Schildkröten-Pagode im Hoan- Kiem-See sind die meistgemalten und fotografierten Symbole Hanois und inspirierten zahlreiche Poeten. Die Legende erzählt, daß während der Parade für den Sieg über die Chinesen König Le Thai To über den See fuhr und der goldenen Riesenschildkröte begegnete. Sie nahm ihm das magische Schwert wieder ab, welches sie ihm einst gegeben hatte, um die Truppen aus dem Reich der Mitte in die Flucht zu schlagen. Daher der Name „See des zurückgegebenen Schwertes". Die dem göttlichen Panzertier gewidmete Padoge erhebt sich im südlichen Teil des Gewässers. Im Tempel ist eine präparierte Riesenschildkröte zu bewundern. Sie wurde 1968 im See gefangen und soll über 400 Jahre alt sein.

Die Einsäulen-Pagode Chua Mot Cot wurde 1049 vom Kaiser Ly Thai Tong erbaut, doch setzten sie die Franzosen 1954 in Brand. Der heutige Bau wurde 1955 originalgetreu wieder aufgebaut. Sie verdeutlicht die buddhistische Weltanschauung, in der die Welt in Form einer Lotosblüte aus dem Wasser steigt. Hier steht eine schöne Statue der Quan An, der Göttin der Barmherzigkeit.

Nicht fehlen darf der Besuch des Ho Chi Minh Mausoleums. Hier verkündete Ho Chi Minh 1945 die Unabhängigkeit des Landes, und hier ruht er in einem gläsernen Sarg, der Tradition Lenins und Stalins folgend im imposanten Marmorbau, der zu einer wahren Pilgerstätte geworden ist. Anschließend geht es zum Literaturtempel. Er gehört zu den reizvollsten Tempeln, die in Vietnam zu bewundern sind. Nicht zuletzt deswegen, weil in diesem stillen Komplex einige seltene Elemente konfuzianischer Architektur zu entdecken sind. Sehr prägnant sind die runden Fenster, dekoriert von Leisten, die wie Sonnenstrahlen in alle Richtungen streben. Von dort konnten die Dichter auf den quadratischen, Quelle des himmlischen Lichts genannten Teich im nächsten Hof blicken und auf die großen Steinstelen, die auf individuell gestalteten Schildkröten, Symbolen des langen Lebens, ruhten. Der Tempel gilt als der Kern von Vietnams erster Universität nach konfuzianischem Vorbild. Sie etablierte sich im 11. Jahrhundert als Bildungsstätte für Prinzen, Söhne der Mandarine und anderer Aristokraten. Auf Erlaß König Le Thanh Tongs wurden ab 1484 Stelen für diejenigen errichtet, die die schwierigen Literaturprüfungen bestanden hatten. 82 Platten mit Namen, Geburtstag und Leistung der Gelehrten sind noch vorhanden.

Am Abend erwartet Sie ein typisch vietnamesisches Schauspiel: das Wasserpuppen- Theater. Dank touristischen Interesses hat diese wohl 800 Jahre alte Kunst in den letzten Jahren einen Boom erfahren. Dabei werden die Puppen in reizvollen Szenen an unsichtbaren Stangen, Stäben und Zugfäden über die Wasserfläche geführt. Die Akteure stehen hinter einem Vorhang in bauchtiefem Wasser. Abendessen im Minh Anh Restaurant und anschließend

Übernachtung z.B. im Hotel Nam Hai o.g. in Hanoi.

4. Tag: Der herabsteigende Drache

Nach dem Frühstück Abfahrt zur Halong-Bucht. Unterwegs werden Ihnen die mächtigen Deiche auffallen, die im Unterlauf des Roten Flusses die Wassermassen kontrollieren und nur gebändigt auf die fruchtbaren Felder strömen lassen. Mit einem Mittagessen an Bord der Huong Hai Deluxe Dschunke beginnt Bootsfahrt auf der Halong Bucht, die sicher zu den beeindruckendsten Landschaften der Erde gehört – vor allem durch die Felsformationen, die aus dem Meer ragen und zwischen denen sich die Wasserstraßen wie ein Labyrinth hindurchschlängeln. Dazwischen finden wir einsame weiße Strände, die zum Baden einladen. Der Anblick der tausenden kleinen Inseln und Kalkfelsen voller Höhlen und Grotten im smaragdgrünen Wasser läßt die Legende ihrer Entstehung glaubhaft erscheinen: hier lebte einst ein Drache, der friedlich in einem Berg schlief. Eine feindliche Invasionsflotte störte ihn, und er stürzte sich auf die Eindringlinge hinunter ins Wasser. Mit seinem Schwanz zog er dabei tiefe Täler in die Landschaft, die sich mit Wasser füllten, als sein mächtiger Körper im Meer versank. Seitdem heißt die Bucht herabsteigender Drache – ha long. Der Drache soll zwar heute noch hier wohnen, doch bis zu seinem Auftauchen genießen Sie auf Ihrer Bootsfahrt alle Friedlichkeit und Ruhe der Welt. Von den zahlreichen Grotten mit ihren Tropfsteinen besuchen Sie die schönsten: die Pelikanhöhle (Bo Nau Grotte), die erst 1995 entdeckte Thien Cung Grotte, die vielleicht die schönste der ganzen Bucht ist, und die Dau Go Grotte, auch „Grotte der hölzernen Pfähle" genannt. Als nämlich die Flotte des Mongolenherrschers Kublai Khan im Jahre 1288 eine Invasion Vietnams versuchte, wurde dies mit spitzen Bambuspfählen verhindert, in denen sich die Schiffe bei Ebbe verfingen. In dieser Höhle wurden die Pfähle damals versteckt. Sie genießen an Bord der Dschunke ein typisches Abendessen.

Übernachtung z.B. auf der Huong Hai Deluxe Dschunke.

5. Tag: Die Grabmale der Kaiser

Frühstück und Mittagessen haben noch an Bord der Dschunke. Bevor Sie den Rückweg nach Hanoi antreten, machen Sie einen kurzen Halt im Dorf Dong Trieu, wo die berühmten weißen und blauen Töpferwaren hergestellt werden. Von Hanoi fliegen Sie dann weiter. In die alte Kaiserstadt Hue, ein wichtiges Zentrum von Kultur, Religion und Erziehung. Fragt man die Vietnamesen, sind die Menschen hier besonders schön, romantisch und freundlich. Dreizehn Könige haben das Stadtbild zwischen 1802 und 1945 geprägt. Ein Blick auf den Stadtplan macht die Anlage der alten Metropole nach chinesischem Vorbild sichtbar. Eingebettet in die Hügel beiderseits des Huong Giang, des „Parfüm-Flusses", breitet sie sich im Schachbrettmuster innerhalb von quadratisch angelegten Kanälen aus. In ihrem Zentrum liegt, wiederum von Wassergräben gesäumt, die Zitadelle mit der Verbotenen Purpur-Stadt.

Der Regent Gia Long krönte sich 1802 selbst zum König. Die Franzosen machten später im Sprachgebrauch einen Kaiser daraus. Der Titel bürgerte sich ein und wird bis heute benutzt, obwohl er nicht korrekt ist. Wir beginnen unsere Besichtigung mit der eigentlichen Kaiserstadt, die innerhalb der Zitadelle errichtet wurde und der „Verbotenen Stadt" in Peking nachempfunden ist. Die Zitadelle liegt in günstiger Lage am Nordufer des Flusses: Im Rücken schützt sie eine Bergkette, nach Süden blickt sie zur Sonne, auf den Fluß und eine weite Ebene. Sie besitzt zehn Tore und wurde einst von 24 Bastionen geschützt. Nach den chinesischen geomantischen Bauprinzipien ist sie quadratisch, denn sie stellt das Zentrum der Herrschaft auf der Erde dar, und die Erde dachte man sich als quadratische Scheibe.
br> Zahllose Paläste und Tempel befinden sich ebenso wie Türme, eine Bücherei und ein Museum in diesen Mauern. Hier lebte ein tausendköpfiger Hofstaat in Pracht und Luxus. Der Haupteingang ist das imposante Ngo Mon Tor, das zum Symbol für das Ende der Monarchie geworden ist. Hier übergab Bao Dai 1945 Siegel und Schwert an die Regierung Hanois. Der mittlere Weg durch die gelben Tore war einzig dem Kaiser vorbehalten, ebenso wie die Brücke über den Lotos- Teich. Auch exklusiv für die kaiserliche Familie gedacht war der Bezirk der „Verbotenen Purpurnen Stadt", sie durfte nur von Eunuchen-Dienern betreten werden, die den kaiserlichen Konkubinen nicht gefährlich werden konnten. Besuchen Sie dann die Königsbzw. Kaisergräber von Hue. Sie wurden von den Mitgliedern der Nguyen-Dynastie bereits zu Lebzeiten konzipiert und zum Teil bewohnt. Sie liegen verstreut in den Hügeln südwestlich von Hue.

Im kaiserlichen Grab von Tu Duc, der am längsten von allen regierte, spürt man den Feingeist des Erbauers. König Tu Duc (1847-1883) war ein Poet, der sich mit Schönheit und Harmonie umgab. Bereits zu Lebzeiten weilte er in dem hübschen Pavillon am See, ließ sich im Tempel Theaterstücke vorspielen und den Tee aus dem Tau der Lotusblüten zubereiten. Innerhalb der Umfassungsmauern befinden sich die Ruinen des königlichen „Harem" sowie das Grab von Tu Ducs Adoptivsohn, König Kien Phuc.

Das pompöse Grabmal des 12. Königs Khai Dinh (1916-1925) ist ein eindrucksvoller Komplex, den man über viele Stufen erreicht. Von der obersten Terrasse genießen Sie einen herrlichen Rundblick auf das umliegende Hügelland. Das Kaiseressen in einem typischen Restaurant wird als Abendessen serviert.

Übernachtung z.B. im Hotel Green Hue**** in Hue.

6. Tag: Über den Wolkenpass

Frühstück im Hotel. Vormittags unternehmen Sie eine Bootsfahrt auf dem „Parfüm-Fluß". Die erholsame Flußfahrt führt Sie zur Thien- Mu-Pagode, die König Tu Duc 1858 direkt am Ufer errichten ließ. Der 21 m hohe achteckige Phuoc-Duyen-Turm ist das Wahrzeichen Hues und symbolisiert mit seinen sieben Stockwerken sieben Inkarnationen des Buddha. Sehr reizvoll ist der Bonsaigarten im hinteren Teil der Anlage.

Anschließend verlassen Sie Hue und fahren über den „Wolkenpass" Richtung Danang. Würde er nicht als Klimagrenze und Wetterscheide zwischen Nord- und Südvietnam gelten, wäre der fast 500 m hohe Paß für Mitteleuropäer nichts Besonderes. Dennoch, die gesamte Strecke gehört zu den reizvollsten Abschnitten der Nationalstraße 1: hübsche Dörfer und abwechslungsreiches Bauernland, knalliges Grün der Reisfelder und grauweiße Dünen, mit zahlreichen Gräbern besetzt, Palmenhaine und Lagunen mit malerischen Fischerbooten, dicht bewachsene Hügel und in der Regenzeit Wasserfälle über grauen Granitbrocken. Häufig macht der Paß seinem Namen alle Ehre, wenn die Berggipfel in Wolken gehüllt sind. Im Lauf der Geschichte war diese Region immer wieder heftig umkämpft, wovon zahlreiche Ruinen aus allen Zeitaltern erzählen. Der Schrein auf der Paßhöhe wurde für die umherirrenden Seelen errichtet, und die Vietnamesen legen einen Stopp ein, um dem Geist des Berges zu huldigen. Danang, Vietnams viertgrößte Stadt, liegt an der nördlichen Grenze der tropischen Zone und bietet das ganze Jahr über ein sehr angenehmes Klima. Die Umgebung von Da Nang war ein wichtiger Siedlungsraum des Volkes der Cham, das wahrscheinlich aus Indonesien in die Region des heutigen Vietnams eingewandert ist. Sie besuchen das Cham Museum, das 1915 von der „Ecole Francaise d´Extreme Orient" errichtet wurde. Die Sammlung der Cham-Skulpturen unter freiem Himmel ist eine der besten der Welt. Atemberaubend schön sind viele der Steinmetzarbeiten in Sandstein.

Anschließend geht es zum China Beach. Er ist berühmt für seine Wellen, die schon surfende GIs während des Vietnam- Krieges zu nutzen wußten. Die nahen Marmorberge bestehen aus 5 marmornen Felskegeln, die früher einmal Inseln waren. Der höchste darunter ist etwa 100 Meter hoch. Jedem der Berge wird eines der 5 Elemente des Universums zugeordnet: Wasser, Metall, Holz, Feuer und Erde. Der höchste und bekannteste ist der Son Thuy mit einer Vielzahl natürlicher Grotten, in die über Jahrhunderte hinweg buddhistische Heiligtümer gebaut wurden. Weiterfahrt nach Hoi An, einer malerischen Stadt südlich von Danang am Fluß Thun Bon gelegen. Den westlichen Kaufleuten war die Stadt vom 17. bis 19. Jahrhundert unter dem Namen Faifo als einer der führenden Häfen Südostasiens bekannt. Glücklicherweise blieb Hoi An von den vielen kriegerischen Zerstörungen in Vietnam verschont, so daß heute die bauliche Substanz keiner Stadt in Vietnam so gut erhalten ist wie in Hoi An, Vielleicht ist ja auch das der Grund dafür, daß Hoi An an Charme kaum zu überbieten ist und sich zu einer Künstlerstadt gemausert hat.

Übernachtung und Abendessen z.B. im Hotel Agribank Hoian Beach Resort***+ o.g. in Hoi An.

7. Tag: Das “Angkor Wat” Vietnams

Frühstück im Hotel und anschließend Fahrt nach My Son, dem größten erhaltenen Komplex aus der Zeit des Champa-Reiches. Besonders imposant ist der erste Eindruck der Ruinenstätte in einem von dicht bewachsenen Bergkuppen umgebenen Tal. Die bemoosten, von Farnen umrankten Tempeltürme wirken wie stumme Zeugen einer jahrhundertealten, untergegangenen Kultur.

Zwischen dem 4. und 13. Jahrhundert war My Son das religiöse und kulturelle Zentrum der Cham. Seit dem 7. Jahrhundert wurden die ersten, aus Holz errichteten Sakralbauten durch Ziegelbauten ersetzt. In den Aufzeichnungen eines französischen Archäologenteams, das Anfang des 20. Jahrhunderts im einstigen Simhapura arbeitete, ist von 70 Cham-Tempeln die Rede, die unterhalb des Berges My Son (Schöner Berg) die Jahrhunderte in relativ gutem Zustand überstanden hatten. Leider wurde im Vietnamkrieg ein großer Teil der Monumente durch amerikanisches Flächen- Bombardement zerstört, und so sind seither nur noch etwa 20 Tempel erhalten, die meisten als Ruinen. Rückfahrt nach Hoi An Nachmittags besichtigen Sie Hoi An. Sie werden hier einer Fülle von sehenswerten Bauwerken begegnen: dem Quang Cong Tempel, der Phuoc Kien Pagode (gewidmet der Meeresgöttin), der japanischen überdachten Brücke, einigen schönen alten Häuser, der Quang Dong Pagode und schließlich der Chua Chuc Thanh Pagode. Diese älteste Pagode in Hoi An wurde im 15. Jahrhundert von einem buddhistischen Mönch aus China erbaut. Unter den immer noch in Gebrauch befindlichen antiken Ritualgegenständen befinden sich ein 200 Jahre alter steinerner Gong und ein angeblich noch älterer Holzgong, der einen Karpfen darstellt. Das Abendessen ist im Restaurant Goda.

Übernachtung z.B. im Hotel i Agribank Hoian Beach Resort***+ o.g. in Hoi An.

8. Tag: Zwischen Wasser und Land

Frühstück im Hotel und anschließend Transfer zum Flughafen in Danang, von wo aus Sie mit Vietnam Airlines nach Saigon fliegen. Von hier aus fahren Sie weiter ins Mekong Delta nach My Tho.

Das Delta des Mekong ist das drittgrößte Mündungsgebiet der Welt. Ein Fluß der Superlative: mehr als 4000 Kilometer hat er von seiner Quelle in Tibet bis dahin zurückgelegt, ist dabei durch China, Myanmar (Burma), Laos, Thailand und Kambodscha geflossen, wo er sich bei Phnom Penh in zwei Ströme teilt und vor seiner Mündung ins Südchinesische Meer nochmals in sieben Arme. Jahr für Jahr lagern sich hier Tonnen von Schlick im Delta ab. Das ist fruchtbare Erde, die bis zu 70 Meter hoch das Flußbett bedeckt und drei Ernten im Jahr ermöglicht. Das Mekong-Delta ist die Reiskammer der Nation, doch gedeihen hier auch viele Früchte wie Lychee, Mango, Papaya. Etwa 5000 Kilometer messen all die schiffbaren Kanäle, die das Mekong-Delta wie ein Netz durchziehen. Nach der Mittagspause besuchen Sie den buddhistischen Tempel mit Kloster Vinh Trang. Anschließend machen Sie von hier aus einen Bootsausflug durch die herrlich grüne Gartenlandschaft mit Bananenstauden und Obstbäumen.Auf der Insel Thoi Son erwartet Sie inmitten von Obstkulturen aller Sorten eine „Kokosbonbon- Fabrik" – feingeschnittener Kokos wird mit Rohrzucker geröstet. Ein süßer Hochgenuß! Sie werden auch den Honigwein und –Tee probieren können. Dann fahren Sie über das malerische Städtchen Vinh Long nach Can Tho, wo Sie heute übernachten. Spazieren Sie abends über die lange, von Cafes gesäumte Uferpromenade. Das Abendessen ist in einem typische Restaurant für Sie vorbereitet.

Übernachtung z.B. m Hotel Ninh Kieu o.g. in Can Tho.

9. Tag: Die Schwimmenden Märkte

Ein weiterer Bootsausflug führt Sie nach dem Frühstück durch zahlreiche Wasserstraßen zum schwimmenden Markt von Cai Rang. Hier herrscht ein atemberaubendes Getümmel. Beobachten Sie das geschäftige Treiben der Bauern, die von ihren Booten aus Gemüse und Früchte aller Art an Händler und Kunden verkaufen. Im Labyrinth der Wasserstraßen bieten sich immer neue interessante Ausblicke, und die Fahrt wird bestimmt nicht langweilig werden! Weiterfahrt nach Soc Trang, einer vorwiegend von Khmer bewohnten Stadt. Einblicke in die besondere Geschichte dieses Volkes erhalten Sie im Khmer-Museum, das Plastiken, Musikinstrumente, Kostüme, Architekturmodelle, Körbe und Haushaltsgegenstände zeigt.

Die Khmer bauten auch zahlreiche Pagoden, wie die 400 Jahre alte Fledermaus-Pagode mit herausragenden Dekorationen, darunter exquisit bemalte Fensterläden, Deckengemälde und ein vergoldeter Buddha. Sie liegt in einer großen Klosteranlage mit einem Baumbestand, in dem Tausende von Flughunden hängen, bevor sie zu nächtlichen Ausflügen starten. Sie sehen auch die Dat Set Pagode, die wegen der zahlreichen Lehmskulpturen im Inneren auch Lehmpagode genannt wird.

Abendessen und Übernachtung z.B. im Hotel in Ninh Kieu o.g. Can Tho

10. Tag: Die Hauptstadt des Südens

Frühstück im Hotel. Der Vormittag steht zur freien Verfügung. Am Nachmittag verlassen Sie das Mekong-Delta und fahren nach Saigon. Regierungstreue sagen Ho-Chi- Minh Stadt, für den Großteil der Bevölkerung ist es aber noch immer Saigon, sogar in Medien und Literatur. Abendessen im Restaurant Ba Mien.

Übernachtung z.B. im Hotel Hoang Hai Long o.g. in Saigon

11. Tag: Das „Paris des Ostens“

Nach dem Frühstück im Hotel unternehmen Sie eine ausführliche Stadtrundfahrt in Saigon. Sie beginnen die Besichtigung mit dem alten Präsidentenpalast, der jetzt „Halle der Wiedervereinigung" heißt. Ursprünglich stand an dieser Stelle der Palast des französischen Gouverneurs. Später wurde das Gebäude vom südvietnamesischen Präsidenten Ngo Dinh Diem bewohnt. Bei einem versuchten Anschlag im Februar 1962 auf Diem wurde der Palast jedoch zerstört und durch ein neues Bauwerk ersetzt. Darin wurde alles so belassen, wie es 1975 vorgefunden wurde, als nordvietnamesische Truppen Saigon eroberten.

Dann sehen Sie die Kathedrale Notre Dame im Zentrum des Regierungsviertels, die von 1877 bis 1883 als neoromanischer Backsteinbau errichtet wurde. Sie hat zwei hohe quadratische Türme mit eisernen Spitzen. Vor der Kirche steht eine Statue der Jungfrau Maria. Neben der Kathedrale liegt das Hauptpostamt, das seit dem 19. Jahrhundert unverändert erhalten geblieben ist.

Nicht fehlen darf der Ben Thanh Markt. Der Zentralmarkt Saigons und die umliegenden Straßen gehören zu den lebendigsten Gegenden der Stadt. Nachmittags geht es nach Cholon, dessen Name „Großer Markt" bedeutet. Hier besichtigen Sie die reich verzierte Thien Hau Pagode, die der Meeresgöttin gewidmet ist. Anschließend entdecken Sie das Chinesenviertel und den Binh Tay Markt. In seinen Hallen findet sich auf über 11.000 Quadratmetern Fläche das grösste Warenangebot des Landes. Alles, was der vietnamesische Durchschnittsbürger essen, anziehen oder sonst irgendwie gebrauchen kann, wird hier angeboten. Abendessen in einem typischen Restaurant.

Übernachtung z.B. im Hotel Hoang Hai Long o.g. in Saigon

12. Tag: Ins Zauberreich der Khmer

Nach dem Frühstück Transfer zum Flughafen und Flug nach Siem Reap in Kambodscha. Nur wenige Kilometer nördlich von Siem Reap befindet sich die sicher beeindruckendste Tempelanlage der Welt: 802 n.Chr. gegründet, lebten zur Blütezeit des Khmer-Reiches im 12. und 13. Jahrhundert angeblich mehr als eine Million Menschen dort, unvorstellbar zur damaligen Zeit. Die ausführliche Besichtigung wird am 13. Tag sein. Das Abendessen wird im Aliance Cafe serviert.

Übernachtung in Siem Reap Casa Angkor ****

13. Tag: Versunkene Königreiche

Die Ruinenanlage von Angkor erstreckt sich auf einer riesigen Fläche. Der Tempel von Angkor Wat ist vielleicht der eindrucksvollste, jedoch nur einer von vielen. König Suryavarman II. weihte ihn dem hinduistischen Gott Vishnu. In Angkor Wat befinden sich die längsten zusammenhängenden Flachreliefs der Welt, die die äußere Galerie auf ihrer gesamten Länge schmükken und Szenen aus der hinduistischen Mythologie zeigen. Angkor Wat gehört – zusammen mit ganz Angkor – seit 1972 zum Weltkulturerbe der Menschheit.

Sie besuchen heute auch Angkor Thom. Die besfestigte Königsstadt wurde auf einer Fläche von 10 Quadratkilometern im 11. Jahrhundert erbaut. Die Stadt hat 5 gesaltige Tore und ist von einem 100 m breiten Graben umgeben. Im Zentrum befinden sich die wichtigsten Bauwerke, unter anderem der Bayon, Baphuon und die Elefantenterrasse. Der Bayon ist der Tempelberg Königs Jayavarmans VII. und steht im Zentrum Angkor Thoms. Zu seinen Attraktionen zählen die verwinkelten engen Gänge, die steilen Treppen und besonders die beeindruckende Ansammlung der schaurigen Türme mit den über 200 lächelnden Gesichtern. Vom Hügel Phnom Ba Kheng aus genießen Sie den herrlichen Sonnenuntergang. Anschließend erwartet Sie ein Abendessen mit einer traditionellen Tanz-Show der Khmer. – Leider auch das Abschiedsessen.

Übernachtung in Siem Reap Casa Angkor ****

14. Tag: Viel zu schnell verging die Zeit ...

Frühstück im Hotel, weitere Besichtigungen und Mittagessen. Lassen Sie mit weiteren Besichtigungen diese eindrucksvolle Rundreise ausklingen.

Transfer zum Flughafen Siem Reap und Flug nach Bangkok, von wo aus Sie zurück in die Heimat starten. Bordverpfegung im Rahmen der Ortszeiten. Rückflug über Bangkok nach Frankfurt.

15. Tag: Wohlbehalten in der Heimat

Nach der Landung in Frankfurt kehren Sie zurück zum Heimatort, noch voll neuer Eindrücke aus einem unvergeßlichen Land, das zum Wiederkommen einlädt! Ankunft in Frankfurt in den frühen Morgenstunden.

(Programmänderungen vorbehalten)

P.S.: Die Erinnerungen an die vergangenen Tage sind übrigens zollfrei.

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